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Spezielle Aktionen und Veranstaltungen

Zum Schulleben gehören auch einige spezielle Aktionen und Veranstaltungen, die im Rahmen des Unterrichts und auch außerhalb stattfinden.

Bereits seit dem Jahr 2000 besteht das vom VfB Stuttgart initiierte Projekt „Mit Spaß und Spiel gegen Drogen und Gewalt“. In diesem Schuljahr führt der Verein das Fairplay-Projekt in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Ludwigsburg durch. Insgesamt nehmen daran 20 Schulen des Landkreises Böblingen teil, darunter die Klasse 7b der Realschule Rutesheim.

Das Projekt umfasst zwei Teile. Traditionell messen sich die beteiligten Klassen in einem Fußballturnier; der Gesamtsieger wird nach dem K.O.-System ermittelt. Im zweiten Teil informieren ein Präventionsbeauftragter der Polizei sowie ein Vertreter des VfB während zweier Unterrichtsstunden über den Zusammenhang von Drogen und Gewalt; darüber hinaus geht es ihnen um die Stärkung des Unrechtbewusstseins und um soziale Integration. Den Abschluss bildet ein Torwandschießen.


Bereits bei Projektvorstellung herrschte in der Klasse 7b große Euphorie. Schließlich lockte nach erfolgreicher Teilnahme eine kostenlose Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfB Stuttgart in der Rückrunde.
Schnell war klar, dass nicht nur das Fußballteam der Klasse, bestehend aus fünf Feldspielern und einem Torwart, zum Auftaktturnier am 18. Oktober nach Herrenberg reisen sollte. Die gesamte Klasse wollte dabei sein und für die Unterstützung von der Außenlinie aus sorgen. Gut gelaunt und lautstark wurde das Fußballteam durch die Gruppenphase getragen. Hoffnungsvoll begann das erste Spiel bei wunderbarem Herbstwetter. Mit viel Kampf, aber stets fair, erreichte man ein erstes 1:1 Unentschieden gegen das Team des Schickardt-Gymnasiums Herrenberg. Die Ergebnisse der weiteren drei Gruppenspiele schlossen eine Qualifikation für die K.O.-Phase aus. Während des Turniers bestand für die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich ein Autogramm von VfB-Torhüter Alexander Meyer zu sichern. Auch wenn der sportliche Erfolg an diesem Tag fehlte, machte das RSR-Team die Enttäuschung vor allem durch einen lautstarken Support und einen tollen Klassenzusammenhalt wieder wett.
Dieses Gemeinschaftserlebnis verdankt die Klasse auch dem Förderverein der Realschule Rutesheim, der die kostenlose An- und Abreise ermöglichte.

Am 28. November folgte das zweite Highlight des Projekts. In zwei Unterrichtsstunden klärte zunächst der VfB-Vertreter über die Notwendigkeit des sozialen Engagements seines Vereins sowie dessen Vorbildfunktion nach außen auf. Anschließend informierte Herr Hach, Präventionsbeamter des Polizeireviers Leonberg, über den Umgang mit physischer und psychischer Gewalt. Unterstützt durch Rollenspiele und Erfahrungsberichte des Polizisten wurde der Klasse veranschaulicht, welche Folgen verschiedene Arten von Gewalt für Täter und Opfer haben können, wie wichtig Zivilcourage ist und wie man sich in konkreten Gefahrensituationen verhalten sollte. 
Sportlicher Projekt-Abschluss war das Torwandschießen auf dem Bolzplatz des Schulzentrums. Insgesamt hatte die Klasse 30 Schuss zur Verfügung. Auch hier stimmten Einstellung, Anfeuern und Zusammenhalt. Die Anzahl der Tore konnte da leider nicht mithalten. Die Treffer wurden dafür umso lautstarker gefeiert. Mit einem Gruppenfoto im neuen Klassensatz „VfB fairplay“-Shirts und der Aussicht auf kostenlosen Eintritt für ein VfB-Rückrundenspiel in der „Mercedes-Benz Arena“ endete das Projekt.

Die Teilnahme war für die Klasse 7b eine wichtige Erfahrung und ein Gewinn. Dank gebührt dem VfB Stuttgart und der Polizeidirektion Ludwigsburg für die Organisation und die Durchführung.

"Lesen kann so spannend sein."
In der zweiten Kurswoche Anfang Dezember trafen sich die Sechstklässler aus drei Klassen der Realschule Rutesheim, um den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels durchzuführen.

Im Rahmen des Deutschunterrichts waren zuvor der Klassen-Sieger ermittelt worden, die damit für den Wettbewerb qualifiziert waren. In der Klasse 6a hatte Eileen Walter gewonnen. Siegerin der Klasse 6b war Kaci Gruver und in der Klasse 6c war Raphael Kilper der Gewinner.

Diese Klassenbesten Vorleserinnen und Vorleser trugen in der ersten Runde des Wettbewerbs die von ihnen ausgewählten und geübten Texte vor. Neben der Jury saßen alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen im Publikum, was zusätzlich für Spannung sorgte. In der zweiten Runde mussten ein fremder, ungeübter Text vorgelesen werden.

Wer beherrschte den Text am sichersten und flüssigsten? Wer konnte darüber hinaus noch angemessen betonen und die Stimmung des Textes einfangen? Die Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften des 6. Jahrgangs sowie drei Schülerinnen, die sich bei den Lesescouts der Realschule Rutesheim engagieren, hatten die schwierige Aufgabe, den besten Vorleser oder die beste Vorleserin zu ermitteln.

Mit einem spannenden Lese-Rätsel für das Publikum überbrückte Herr Dreja die Zeit des Wartens auf das Ergebnis. Schließlich stand die Siegerin im diesjährigen Vorlesewettbewerb fest. Siegerin ist: Eileen Walter aus der Klasse 6a. Ihr gelang es am besten, mit ihrem Vortrag die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine andere Welt mitzunehmen.

Alle drei Klassensieger verdienen Dank und Anerkennung für ihren Mut und ihre Leistung. Alle erhielten eine Urkunde und einen Büchergutschein. An dieser Stelle muss auch das Publikum lobend erwähnt werden, das durch sein wohlwollend diszipliniertes Verhalten großen Anteil am Gelingen des schönen Gemeinschaftserlebnisses hatte.

Nun gilt es, Eileen ganz fest die Daumen zu drücken. Die Schulgemeinschaft wünscht viel Erfolg beim Kreisentscheid am 13.02.2019 in Leonberg.

Im Rahmen des 10. Tages der Schulverpflegung führte die Mensa des Schulzentrums Rutesheim ein Nachhaltigkeits-Quiz durch. Ziel war es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Schulverpflegung wachzuhalten und zu stärken. Träger dieser Aktion ist die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg, die vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finanziert wird.

Aus dem Schulzentrum Rutesheim nahmen mehr als 200 Schülerinnen und Schüler beim Quiz teil. Dabei mussten insgesamt drei Fragen richtig beantwortet werden; u.a. "Wieviel Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr in der Tonne?" *)

Zu den insgesamt drei Gewinnern im Schulzentrum gehörte Yarsan Taliq Ismail aus der Klasse 5c. Er erhielt für sich und für seine Mitschülerinnen und Mitschüler eine Pausenverpflegungsbox. Der Preis wurde Yarsan und seiner Klasse am 03.12.2018 von Frau Wagner, der Mensaleiterin, im Beisein von Schulleiterin Tamara Rumpelt, überreicht. Die Freude auf die folgende Pause war besonders groß.

*) Richtige Antwort: 11 Millionen Tonnen

Der Speiseplan der Mensa des Schulzentrums ist seit Beginn der WM international. Jeden Tag gibt es ein Gericht aus den Teilnehmerländern. Zusätzlich gab es bei einem Schätzspiel die Chance auf tolle Gewinne, wenn die Anzahl der Kaugummis in einem Glas richtig getippt wurde.

Amelie-Sophie Reinhold (6b) belegte den zweiten Platz. Sie verfehlte das exakte Ergebnis ganz knapp. Am Donnerstag, den 05.Juli 2018 überreichten die Mensaleiterin Elke Wagner und Birgit Fender die Urkunde und den Preis. Auch die Klassenkameraden erhielten einen kleinen Preis. „Ihr bekommt alle einen Fußball-Kaugummi. Diesen dürft ihr aber nur auf dem Heimweg kauen, auf dem Schulgelände und in der Mensa ist Kaugummiverbot“, wies Frau Wagner bei der Übergabe der Kaugummis an die Klassen hin.

"Ich habe Deutschland vergeben, ...“

Yosef Aron, ein 83-jähriger Überlebender des Holocaust, als Zeitzeuge zu Gast an der RSR

Annähernd 80 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Realschule Rutesheim hatten vor einigen Wochen die einzigartige Möglichkeit, die Verbrechen des Holocausts, des nationalsozialistischen Völkermords an den Juden, anhand der Schilderungen eines Zeitzeugen hautnah kennenzulernen.


Erschütternd und schockierend zu hören waren die Grausamkeiten und die Leiden, die Yosef Aron als Kind zugefügt wurden; andererseits beeindruckte der 83-jährige die Zuhörerschaft durch seinen Lebensmut und seine Frömmigkeit.

Die Deportation
1935 wurde Yosef Aron in Frankfurt am Main geboren. Als Fünfjähriger wurde er gemeinsam mit seiner Familie in ein Konzentrationslager deportiert. Hundegebell, das Geschrei „Juden raus!" und die Peitschenhiebe der SS gehören zu den schrecklichen Erinnerungen, als man Yosef und seine Geschwister barfuß und im Nachthemd aus dem Bett holte, um sie zusammen mit 1000 anderen Kindern in einen Viehwaggon zu verladen und abzutransportieren. Das war das letzte Mal, dass der Fünfjährige seine Mutter und acht seiner zehn Geschwister sah.

KZ Bergen-Belsen
"Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was die mit uns gemacht haben," so leitete Yosef Aron seine Schreckens-Erfahrungen im KZ Bergen-Belsen ein: „Frühmorgens wurden wir zum Appell gerufen, mussten stundenlang stehen. Wer Müdigkeit zeigte, erhielt eine Kugel in den Kopf. "Wir wollen keine müden Leute“, hieß es.“ Als Yosef einmal eine Kartoffel fand und er vom KZ-Personal dabei erwischt wurde, wie er sie mit anderen teilen wollte, schrie man ihn an: "Die Kartoffel gehört nicht den Juden, sie gehört dem deutschen Volk!". Zur Strafe prügelte man ihn, im Folterkeller riss man ihm die Fußnägel aus. Mit blutenden Füßen und unsäglichen Schmerzen wurde der fünfjährige Yosef schließlich ins Lager zurückgebracht, wo seine Leidensgenossen ihn warnten: "Wenn du liegenbleibst, wirst du erschossen.“ Yosef trotzte der unsäglichen Grausamkeit seiner Bewacher. Einziger Antrieb war sein Überlebenswille. Durch die Folter geschwächt galt er aber irgendwann nicht mehr als arbeitsfähig und wurde von einem Todeskommando für die Gaskammern in Auschwitz bestimmt.

Völlig überraschend wurden er und vier weitere Jungen jedoch noch einmal zurückbehalten. Die damit verbundene Hoffnung dauerte nur kurz. Das, was dann begann, bezeichnet Yosef Aron als „die schlimmste Hölle“. Tagelang wurde er in einer abgelegenen Lagerhütte von den KZ-Aufsehern ausgepeitscht. Während fünf Jahren wurden die Kinder mehrmals am Tag von deutschen Soldaten vergewaltigt. "Eine Chance, sich zu wehren, gab es nicht. - Ich war letztlich wie ein wildes Tier." Drei der fünf Jungen überlebten diese verbrecherischen Quälereien nicht.

Leben nach dem KZ
Yosef Aron gab auch eine Antwort auf die unausgesprochene Frage, wie ein Leben nach dem Konzentrationslager überhaupt denkbar und möglich ist. Tatsächlich haben die Erfahrungen des Holocausts viele Überlebende daran gehindert, weiter an Gott zu glauben. Yosef Aron hat die gegensätzliche Erfahrung gemacht. Für ihn war es gerade der Gottesglaube, den er in seinem Elternhaus mitbekommen hatte, der ihm half, den KZ-Terror zu überstehen. Immer wieder suchte er Kraft im Gebet. In seinem langen Leben machte er einige Male die erstaunliche Erfahrung, dass sein Gebet erhört wurde.

Eine Leidensgeschichte
Am 15. April 1945 befreiten britische Soldaten die Gefangenen des KZs Bergen-Belsen. Mehr tot als lebendig spürte der zehnjährige Yosef, wie ihn jemand auf den Arm nahm und wegtrug; damals wog er noch 11 Kilo. Seine Leidensgeschichte war mit der Befreiung noch nicht beendet. Der Junge war psychisch absolut verstört. Im KZ hatte er fünf Jahre lang mit niemandem gesprochen. Lesen und Schreiben hatte er nie gelernt. Zudem begann für ihn eine sechsjährige Odyssee, in der er von einem Land in ein anderes abgeschoben wurde. Schließlich landete er in Palästina, wo er monatelang obdachlos auf der Straße lebte. Nach neun Monaten nahm sich die israelische Familie Rubinstein seiner an, die ihm auch dabei helfen wollte, eine Arbeit in einem Café zu bekommen. Der befreundete Cafébesitzer lehnte ab: "Was soll ich mit so einem abgemagerten und kranken Menschen machen? Den kann ich nicht brauchen!" Von dieser Mitleidlosigkeit zutiefst verletzt, wandte sich Yosef Aron schreiend an Gott: "Was soll ich tun? Zeig mir einen Weg, Gott!"
Und Yosef erlebte – wie er erzählt – ein echtes Wunder.

Ein Wunder
Er erlebte, wie ihn ein Blitz durchzuckte, er spürte Wärme und Ruhe. Von einem Moment auf den anderen konnte er lesen, schreiben und rechnen. So verändert stellte er sich erneut dem Cafébesitzer vor, der ihn spontan als Kellner einstellte. Yosef Aron war der geborene Kellner. Mit Hingabe übte er seinen Beruf bis ins hohe Alter aus. Heute genießt er seinen Lebensabend in einem Heim für Holocaust-Überlebende der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ).

"Ich habe Deutschland vergeben.“
Ganz besonders beeindruckt waren die Zuhörerinnen und Zuhörer der Realschule Rutesheim schließlich, als Yosef Aron aus tiefster Überzeugung bekannte: "Ich habe Deutschland vergeben. Das war Gottes Wunsch an mich." Dass diese Aussöhnung von Yosef Aron gelebt wird, das konnten die Anwesenden spüren. Er ist heute gegenüber uns Deutschen ohne irgendeine Spur von Bitterkeit. Seine überzeugende Botschaft: "Man muss immer vergeben können und das tue ich auch." Zu seinem 70. Jahr in Israel wünscht sich der Holocaust-Überlebende Yosef Aron vor allem Frieden für Israel und Palästina.

Am 12. Februar 2018 wurde weltweit der „Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten 2018“ begangen. Aus diesem Anlass beschäftigte sich die Klasse 7a im Gemeinschaftskunde-Unterricht im Rahmen der Unterrichtseinheit „Kinderrechte“ mit der Situation der rund 250.000 Kinder und Jugendlichen, die aktuell als Kindersoldaten in kriegerischen Auseinandersetzungen eingesetzt werden.

Die Klasse hatte den Auftrag, Plakate und Spruchbänder für eine Ausstellung zu gestalten, die über die Situation vieler Kindersoldaten auf der ganzen Welt informieren sollte.

Beispielhaft wurden die Lebensbedingungen zweier ehemaliger Kindersoldaten im Südsudan vorgestellt.

Verschiedene Exponate informierten über die Ursachen, Handlungsfelder und Folgeprobleme vieler Kindersoldaten. An anderer Stelle wurden Forderungen gegen den Einsatz von Kindersoldaten formuliert.

In diesem Zusammenhang beteiligte sich die Klasse an der sogenannten „Rote-Hand-Aktion“, die von Organisationen wie „terre des hommes“, „Kindernothilfe“ oder „UNICEF“ getragen wird.

Dazu gestalteten die Schülerinnen und Schüler „Rote Hände“ und formulierten darauf kurze aussagekräftige Botschaften: zum Beispiel „Keine Waffen in Kinderhände“, „Kinder sollen die Chance erhalten in Freiheit zu leben“ oder „Keine Waffenexporte in Kriegsgebiete“. Diese Hände werden weltweit gesammelt, gezählt und an UN-Politiker übergeben.

Die Klasse nutzte für ihre Aktion auch die schulische Öffentlichkeit während den Pausenzeiten. An einem Aktionsstand im Pausenbereich wurde die Schülerschaft der Realschule über den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten informiert.

Zusätzlich wird die Klasse fotografische Eindrücke von ihrem Aktionstag mit einem entsprechenden Begleitschreiben an das Baden-Württembergische Staatsministerium und das Bundeskanzleramt schicken.

Vom 13. bis 17. November 2017 fand im Rutesheimer Schulzentrum die „Toleranzwoche“ statt. Veranstalterin war die Christoph-Sonntag-Stiphtung. Auch beide 9. Klassen der Realschule Rutesheim kamen in den Genuss eines eintägigen Toleranz-Workshops.

Die Stiftung ermöglicht Jugendlichen, sich im Rahmen des Projekts mit Fragen der Toleranz und Intoleranz auseinander zu setzen. Am Vormittag ging es zunächst darum, die eigene Wahrnehmung und den eigenen Sprachgebrauch zu hinterfragen. Darüber hinaus beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage nach persönlichen Vorbildern; der Bedeutung von Zivilcourage sowie von Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Zum Einsatz kamen dabei abwechslungsreiche und handlungsorientierte Bildungsmethoden. Im weiteren Verlauf des eintägigen Workshops konnte erlebt werden, wie Toleranz im wahrsten Sinne des Wortes „bewegt“. Die Arbeit mit professionellen Bewegungspädagogen eröffnete Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Toleranz durch Körperausdruck und Körpererfahrung.

Am Donnerstag statteten der Kabarettist und Gründer der Stiftung, Christoph Sonntag, gemeinsam mit Bürgermeister Dieter Hofmann, Stadtjugendreferent Stefan Wensauer und Tamara Rumpelt, komm. Schulleiterin der Realschule Rutesheim, den Workshop-Teilnehmern einen Besuch ab. „Wir sind Herrn Sonntag und seiner „Stiphtung“ sehr dankbar, dass er den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen eine so hoch professionelle Veranstaltung angeboten hat. Toleranz, Akzeptanz und wertschätzender Umgang miteinander sind zentraler Bestandteil des Leitbilds der Realschule Rutesheim. Mit dem Toleranz-Projekt der Christoph-Sonntag-Stiphtung hat unsere Schule eine hervorragende Ergänzung unseres Bildungsangebots hinzugewonnen“, so die komm. Schulleiterin Tamara Rumpelt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung war für die Schülerinnen und Schüler kostenlos. Alle Jugendlichen erhielten am Ende des Workshops eine Teilnahmebescheinigung für ihr Schülerportfolio.