Im weiteren Verlauf des Vormittags absolvierten die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof einen kleinen Parcours mit Rollstühlen. Dabei konnten jeder selbst erleben, wie schwierig es sein kann, Bordsteine, enge Wege oder Hindernisse zu überwinden.
Anschließend erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen mit einem Rollstuhl die Stadt Rutesheim. Dabei überprüften die Gruppen unter anderem barrierefreie Zugänge, Steigungen, Gehwege und öffentliche Gebäude. Sie stellten fest, dass manche Bereiche gut zugänglich sind, andere jedoch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer noch immer eine große Herausforderung darstellen.
Der Projekttag war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Mit großem Interesse und viel Engagement setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Barrierefreiheit auseinander. In den praktischen Übungen konnten sie selbst erfahren, welchen Herausforderungen Menschen mit körperlichen Einschränkungen im Alltag begegnen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Rücksichtnahme, Respekt und ein selbstverständliches Miteinander sind. Die gemeinsamen Erfahrungen regten zum Nachdenken an und verdeutlichten die Bedeutung von Inklusion für ein respektvolles und lebendiges Miteinander.
(P. Vinçon)