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Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Die weiterführenden Schulen kehren zum Schuljahr 2020/2021 zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Grundlegende und allgemeine Regelungen zum Schulbetrieb können in den FAQs und in der aktuellen Corona-Verordnung-Schule des Kultusministeriums BW nachgelesen werden.
Die Schulen sind weiterhin angehalten, an die aktuellen Vorgaben angepasste Maßnahmen zum Infektionsschutz umzusetzen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist außerhalb des Unterrichtsraums Pflicht. Die Maskenpflicht gilt sowohl im Gebäude als auch auf dem Schulgelände, im öffentlichen Personennahverkehr und auf dem Weg zu den Sporthallen. Während den beiden großen Pausen und beim Mensa-Aufenthalt besteht – abgesehen vom Zeitraum der Nahrungsaufnahme – ebenfalls die MNB-Pflicht. Halten sich Schülerinnen und Schüler während der unterrichtsfreien Zeit, z.B. vor Unterrichtsbeginn am Vormittag oder im Zeitraum von 12:55 bis 14:00 Uhr, auf dem Schulgelände oder im Schulgebäude auf, muss auch eine MNB getragen werden.

Sofern und solange die Anzahl der Neuinfektionen mit dem SARS CoV-2 Virus nach Feststellung des Landesgesundheitsamts im landesweiten Durchschnitt in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner die Zahl von 35 überschreitet, gelten zusätzlich folgende Bestimmungen: 

Die Pflicht zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung in Schulen gilt auch in den Unterrichtsräumen. Davon ausgenommen ist der fachpraktische Sportunterricht.


Weitere Informationen:

Die Lehrkräfte, Eltern, Beschäftigten und andere Erwachsene haben in der Schule untereinander das Abstandsgebot von 1,50 m einzuhalten.
Zu und zwischen Schülerinnen und Schülern gilt dieses Abstandsgebot nicht. Für sie ist es besonders wichtig, die im Weiteren dargestellten Hygienemaßnahmen einzuhalten bzw. umzusetzen. Die üblichen Hygieneregeln, etwa eine gründliche Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette, der Verzicht auf enge körperliche Kontakte wie Umarmungen und Händeschütteln gelten weiterhin.
Auf eine gründliche Händehygiene ist zu achten, z. B.

  • nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln;
  • nach dem Kontakt mit Treppengeländern, Tür- und Halte-Griffen;
  • nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen;
  • vor und nach dem Essen;
  • nach dem Toiletten-Gang;
  • vor und nach dem Sport-unterricht.

Damit die Schülerinnen und Schüler nach einem Ferienabschnitt am Unterricht wieder teilnehmen dürfen, muss die Klassenleitung am ersten Unterrichtstag (nach den Ferien) von einem Erziehungsberechtigten eine „Gesundheitsbestätigung“ des Kindes einfordern. Das Formular wird den Schülerinnen und Schülern vor Ferienbeginn durch die Klassenleitung ausgehändigt.

Bitte lesen Sie dazu auch unbedingt das Informationsschreiben des Kultusministeriums BW.


Sehr geehrte Eltern,
bitte füllen Sie die "Gesundheitsbestätigung" aus, dass nach Ihrer Kenntnis keine Ausschlussgründe für den Schulbesuch Ihres Kindes vorliegen und Sie die genannten Verpflichtungen erfüllen.
Bitte geben Sie die Erklärung Ihrem Kind bereits am ersten Schultag nach den Ferien mit in die Schule.

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften aller Räume. Mehrmals täglich, mindestens alle 20 Minuten für jeweils 3 bis 5 Minuten, ist eine Quer- bzw. Stoßlüftung vorzunehmen. Deshalb bitten wir darum, dass die Schülerinnen und Schüler mit einer Bekleidung am Unterricht teilnehmen, die den Lüftungsvorschriften angepasst ist.


Weitere Informationen:

Wann immer möglich, ist der Unterricht auf den Klasseverband oder die Lerngruppe begrenzt. Der Sportunterricht in der Orientierungsstufe (Klassen 5/6) und in der Oberstufe (Klasse 9/10) findet im Klassenverband statt; in der Mittelstufe (Klasse 7/8) klassenübergreifend und nach Geschlechtern getrennt. Klassenübergreifend werden auch das Wahlpflichtfach, das Fach Religion/Ethik sowie die Förderangebote (Differenzierungsstunden) unterrichtet. Eine jahrgangs- oder schulübergreifende Gruppenbildung im offenen Ganztags-Angebot ist grundsätzlich nicht erlaubt. Für die Klassen 5 und 6 gibt es ein jeweils festgelegtes AG-Angebot.

Die (vorübergehende) Rückkehr zum Klassenraumprinzip ist eine weitreichende, aber notwendige schulorganisatorische Veränderung. Dadurch wird die Mehrfachnutzung von Räumen durch unterschiedliche Klassen und Gruppen sowie der Betrieb auf den Fluren entscheidend reduziert.

Darüber hinaus gilt für die Schülerinnen und Schüler eine ausgeschilderte Wegeführung (Einbahnstraßen-Regelung) im Schulgebäude.
Das Schulgebäude ist ausschließlich über den Haupteingang zu betreten bzw. über den Neubau zu verlassen.

In den Toiletten gibt es Kabinen, die den einzelnen Jahrgängen zugeordnet sind.

Für die erste und zweite große Pause gibt es zugeordneten Aufenthaltsbereiche. Die Klassen 5, 6 und 10 verbringen ihre Pause auf dem Tartanplatz; die Klassen 7, 8 und 9 auf dem Schulhof.

Der Pausen- oder Kioskverkauf ist wieder zulässig.
Die Schülerinnen und Schüler verzehren bitte nur ihr eigenes Pausenvesper / Getränk und teilen dieses nicht.

„Kinder die eindeutig krank sind, gehen nicht in die [...] Schule (wie vor der Corona-Pandemie auch). Ein Besuchsverbot in der [...] Schule gilt außerdem, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt:

  • Fieber (ab 38,0°C).
    Für die Eltern: Bitte achten Sie auf eine korrekte Durchführung der Temperaturmessung.
  • Trockener Husten, d.h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z.B. Asthma) – ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen.
  • Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant). Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund.

Die Eltern entscheiden je nach Befinden des Kindes bzw. des Jugendlichen, ob telefonisch Kontakt zum Hausarzt / zur Hausärztin bzw. Kinder- und Jugendarzt / -ärztin aufgenommen werden soll. Die Testindikation stellt die / der behandelnde Ärztin/Arzt.

Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen durch das Gesundheitsamt unterliegen, dürfen die [...] Schule uneingeschränkt besuchen.“ (Quelle: www.km-bw.de)

Weitere Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen finden Sie in der Handreichung des Sozialministeriums.

Ausgeschlossen von der Teilnahme am Schulbetrieb sind Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind; oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur oder Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Darüber hinaus können die Erziehungsberechtigten ihr Kind aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Präsenzunterricht entschuldigen. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern erfolgt die Anzeige durch diese selbst. Ob der Schulbesuch im Einzelfall gesundheitlich verantwortbar ist, muss mit dem (Kinder-)Arzt geklärt werden.

Für die Schule besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Schülerinnen und Schüler, für Kinder, Lehrkräfte sowie sonstige Personen,

  1. die in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind;
  2. die typische Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2, namentlich Fieber, trockener Husten,      Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen;
  3. für die – entgegen der Aufforderung der Einrichtung – die Erklärung (siehe oben „Gesundheitsbestätigung“) nicht vorliegt.

Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen, wie z.B. Schullandheimaufenthalte, Schüleraustausch oder Studienfahrten, sind im ersten Schulhalbjahr 2020/2021 untersagt. Andere außerunterrichtliche Veranstaltungen können stattfinden, sofern die jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Praxiserfahrungen im Rahmen der Beruflichen Orientierung sind unter Beachtung der Hygieneregeln ebenfalls möglich.

Sofern und solange die Anzahl der Neuinfektionen mit dem SARS CoV-2 Virus nach Feststellung des Landesgesundheitsamts im landesweiten Durchschnitt in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner die Zahl von 35 überschreitet, gelten zusätzlich folgende Bestimmungen: 

Die Durchführung außerunterrichtlicher Veranstaltungen ist untersagt.
Nach aktuellem Stand und in Rücksprache mit dem Staatlichen Schulamt findet die Berufs- und Arbeitsplatzerkundung (Praktikum) in Klasse 9 statt. Änderung vorbehalten.

(Stand: 16.10.2020)

Fernunterricht ist vorzusehen z.B. im Falle einer erneuten generellen Schulschließung; für einzelne Schülerinnen und Schüler oder Schülergruppen, die (temporär) nicht in Präsenz unterrichtet werden. Der Fernunterricht bildet den Präsenzunterricht nach Stundenplan ab; die Teilnahme daran unterliegt der Schulpflicht. Fernunterricht und die Verteilung der Aufgaben erfolgt in diesem Fall über MS Teams, Bestandteil von dem von der Schule kostenfrei zur Verfügung gestelltem MS 365 Education.

Gespräche mit Erziehungsberechtigten sind jederzeit in Präsenz möglich, allerdings müssen die Hygieneregeln und das Abstandsgebot Berücksichtigung finden.

Konferenzen und Besprechungen als Präsenzveranstaltungen sollen weiterhin auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorgaben zu achten. Dies betrifft auch Klassenpflegschaftssitzungen (Elternabende), Sitzungen des Elternbeirats, Klassen- oder Schulversammlungen sowie Sitzungen der Schulkonferenz. Diese Gremien können auch ohne persönliche Anwesenheit der Mitglieder zusammentreten, beraten und beschließen, sofern dies mit Hilfe etwa von Video- oder Telefonkonferenzen möglich ist. Auch ist es möglich, im schriftlichen Umlaufverfahren zu beschließen.